Ja ja, na klar mache ich mir auch schon mal ein paar Gedanken was ich denn zur Abschlussprüfung an der Kunsthochschule zeigen soll….
hier sammle ich nun ein paar Fragmente..
Ja ja, na klar mache ich mir auch schon mal ein paar Gedanken was ich denn zur Abschlussprüfung an der Kunsthochschule zeigen soll….
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Als wäre die Debatte um das Wesen der Intelligenz des Einzelnen schon abgeschlossen, schwirrt der Begriff Schwarmintelligenz durch das Netz und hat sich in diesem Blog verfangen. Herausfischen und sezieren – ja. Essen und verdauen – nein.
Ähnlich dem Ansatz des klassischen Brainstormings gehen die Botschafter der Schwarmintelligenz davon aus, dass die besten Gaben des Einzelnen sich zu einer optimalen Leistung der Masse formieren in der optimistischen Auslegung der aristoteles’schen Erkenntnis: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“.
Schwarmintelligenz als ein emergentes Phänomen: „Kommunikation und spezifische Handlungen von Individuen können intelligente Verhaltensweisen des betreffenden „Superorganismus”, d. h. der sozialen Gemeinschaft, hervorrufen.“ Das Internet bietet mit seinen Anwendungen im Bereich Social Software das Potential für die Herausbildung neuartiger sozialer Netzwerke. Autonome, anonyme Individuen können sich immer einfacher nach selbst gewählten Kriterien vernetzen. Es ist ein faszinierender Gedanke, dass auf Basis von Informationstechnologie kollektive Intelligenz durch eine Art der Aggregierung menschlicher Intelligenz entsteht.
Führt uns die Schwarmintelligenz zu neuen Ufern der idealen Zusammenarbeit und optimalen Entscheidungsfindung (Ameisen-Ansatz) oder die Schwarmdummheit über die Klippen ins kalte Wasser (Lemminge-Ansatz)?
Die soziologische Sichtweise betont in ihrer Interpretation des Begriffes kollektive Intelligenz den gemeinsamen, konsensbasierten Entscheidungsprozess. Aber dass eine Entscheidung, die dem Konsens der Gruppe genügt, zwangsläufig die beste ist, darf bezweifelt werden. Die Selbstorganisation von Gruppenmitgliedern führt häufig zu einer homogenen Gruppenstruktur, denn gleich und gleich gesellt sich gern. Ein kuscheliges Ingroup-Feeling stellt sich ein, wir fühlen uns zugehörig. Dieser Vorteil kann beim Treffen von Entscheidungen ein großer Nachteil sein. Das Streben nach Konsens kann die individuelle Vernunft dominieren und zu irrationalen Entscheidungen führen. Sozusagen Gruppen-Denken statt Gruppen-Nachdenken. Groupthink wurde bereits 1972 von Irving Janis anhand von militärischen und politischen Entscheidungen aufgezeigt und es gibt einige Beispiele in der Bloglandschaft, die den Effekt des Gruppendenkens in schönster Lehrmanier vorführen. Eine Intelligenz der Masse setzt also zumindest ein verantwortungsbewusstes, eigenständiges Nachdenken und Handeln des Individuums voraus.
http://www.brainlogs.de/blogs/blog/psychologieblog/2008-05-20/schwarmintelligenz
Hier noch ein schönes Video zu dem Thema
und hier der Photosynthlink
today I found th blog from Jessica Hagy its a great one…
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